Schramberg bleibt weiter Fair-Trade-Stadt. Das hat Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr kürzlich im Verwaltungsausschuss bekannt gegeben. Die Rezertifizierung sei erfolgreich gewesen, so Eisenlohr.
Sie dankte den Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern, den Gastwirten und besonders dem Weltladenteam für ihren Einsatz. Fair-Trade.Stadt darf sich eine Kommune nennen, wenn in ihren Einrichtungen, aber auch im Handel und der Gastronomie ein bestimmter Anteil fair gehandelter Produkte im Einsatz ist.
Zehn Jahre her
Beim Blick in eine alte Zeitung vom 16. Dezember 2014 habe ich überrascht festgestellt, dass ein gewisser Martin Himmelheber damals im Namen der Fraktion SPD-Buntspecht den Antrag begründet hatte, dass Schramberg sich um den Titel Fair-Trade-Stadt bewerben solle.
Wenig später hat der Gemeinderat das damals auch beschlossen. Mitte Oktober 2016 war dann die feierliche Übergabe des Zertifikats, dass Schramberg die Bedingungen erfüllt hat.
Ausstellung über Burundi im Rathaus
Nicht mehr im Rahmen der Interkulturellen Woche, sondern kurz danach eröffnet die Stadt eine passende Ausstellung im Rathaus. „Seit 42 Jahren gibt es eine erfolgreiche Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und dem Land Burundi – einem der ärmsten Länder auf dem afrikanischen Kontinent“, erläutert die Stadtverwaltung hierzu.
Die Ausstellung Amphore Burundi (Frieden in Burundi) diene dazu, die besondere Beziehung zwischen Burundi und Baden-Württemberg bekannt zu machen. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) hat die Ausstellung konzipiert, die am 7. Oktober um 17.30 Uhr im Foyer des Rathauses eröffnet wird. Für die Einführung in die Ausstellung wurde Anna Leicht, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Eventmanagement für die AMAHORO! Landespartnerschaft Baden-Württemberg und Burundi gewonnen.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hat die Schirmherrschaft übernommen und wird am 7. Oktober die Ausstellung eröffnen.


